Eine wunderbare Entdeckung: Scaravelli Inspired Yoga in London/Camden

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Kürzlich war ich ein paar Wochen in London alleine unterwegs. Nach ein paar Museums-, Restaurantbesuchen und etwas Shopping sehnte ich mich nach einem Ort um Energie zu tanken. Ein Besuch in einem Yogastudio! Per Zufall fand ich das Triyoga Studio in Camden und entschloss mich für einen spontanen Stundenbesuch, einer sogenannten „drop-in class“. Da mir der Sinn nach Entspannung und Kraft stand, entschloss ich mich für die „Scaravelli Inspired Yoga“ Stunde.

Das Studio in Camden: hip, grosszügig mit Industriecharme und warmes Holz. Erwähnt sei, dass das Studio im sehr belebten Camden Viertel liegt und ich somit extrem positiv überrascht war, in einer Seitengasse das sehr hippe und coole Studio zu finden. Schöne Holzböden, grosse Holztische, ein leichter Geruch von Räucherware und überall schöne, mehrheitlich fröhliche Menschen in dezenten Baumwoll- und Stretchkleidern. Die meisten die in mehreren Yogastudios waren, kennen genau welche Stimmung ich hier beschreibe, sie ist universal.

Die Scaravelli Stunde war eine Entdeckung. Völlig unaufgeregt führte uns die Lehrerin Catherine in verschiedene Positionen. Meistens ohne Flow aber mit einem logischen Ablauf. Viel Aufmerksamkeit erhielten unsere Füsse, die ausgiebig und nicht ganz schmerzfrei gedehnt wurden. In mehreren Positionen verharrten wir ungewöhnlich lange, steigt die Anstrengung fängt der innere Dialog an: „Uff jetzt wird’s doch noch happig.“ „Hat sie uns vergessen?“ „Jetzt aber keine Privatstunden hier mit der anderen.“ „Hm, ich glaube ich lasse die Arme kurz runter….“ oder „Oh ich liebe diese Position, ich spüre wie ich den ganzen Raum einnehme, ich atme von der Finger- bis zur Zehenspitze!“.

Trotz diesem wirren Dialogen fühle ich mich schlussendlich sehr glücklich, ausgeruht und trotzdem gestärkt. Mein zweiter Besuch für eine Scaravelli Klasse war zwar nicht mehr bei Catherine, aber die neue Lehrerin welche stellvertretend unterrichtete, übermittelte eine nicht minder positive Stunde, in welcher wir viel Aufmerksamkeit unseren Hüftbeugern schenkten und so in einen ganz anderen „downward-facing-dog“ kamen. Ich erkannte mehrere Schüler wieder und kam mit einem Teilnehmer ins Gespräch, der diese Stunden seit vier Jahren besucht. Er hatte mit Ashtanga angefangen und sich dabei verletzt. Dann kam er auf Scaravelli Inspired Yoga, welches seine Bedürfnisse erfüllt und sanft zu seinem Körper ist.

Mein Fazit: Scaravelli Inspired Yoga ist ideal für alle die Stärkung ohne Schwitzen suchen und die eine Vorliebe für Anatomie haben – Gelenke, Sehnen, Faszien, alle werden bewusst aktiviert, auch Muskeln aber diese sind hier zweitrangig.

Wichtig: Wer hat uns Scaravelli Yoga geschenkt?

Vanda Scaravelli Do not kill the instinct of the body for the glory of the pose. Do not look at your body like a stranger, but adopt a friendly approach towards it. Watch it, listen to it, observe its needs, its requests, and even have fun. To be sensitive is to be alive.

Weitere Informationen:

PS: Leider habe ich noch kein Scaravelli Inspired Yoga in der Schweiz gefunden. Hopefully coming soon!

 

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Ferien mit Yoga – Yogaferien

Endlich Ferien! In diesen paar Wochen wollen wir es uns gutgehen lassen und damit meinen wir Ausruhen, das Essen vor Ort geniessen, ein bisschen trinken, wandern, shoppen, natürlich viel Zeit mit unserer Ferienbegleitung verbringen und wenn möglich auch noch ein paar Kilo abnehmen.

Ich habe diese Liste noch wie folgt ergänzt: Yoga – wenns geht täglich, mit Achtsamkeit und Meeresblick.

Nun, dies mag wohl mit viel Glück in gebuchten Yogaferien möglich sein. Z.B. : Casa el Morisco (http://www.morisco.de/) in Buenajarafez, nähe Malaga. Nach 2 Flugstunden von Zürich landet man in einer kleinen idyllischen Gemeinschaft mit wunderschöner Einrichtung, leckerem Essen, Rotwein am Abend (à discrétion – aufgepasst:-) und kann das gebuchte Yogaprogramm durchführen. Ich hatte dort meinen Einstieg in Ashtanga mit Inke Shenar aus Hamburg und auch wunderbare Freundschaften geschlossen, da solche Kurse meist von gleichgesinnten, selbständigen Frauen gebucht werden.

Wenn man nun keine Yogaferien bucht, dann hat es sich wohl für die meisten von uns Sterblichen wie mit den Essgewohnheiten. Fehlt die Einstellung durch Routine geht es auch in den Ferien nicht! Mein Rat deshalb: Legt Euch eine Yogaroutine schon vor den Ferien. Und wer das nicht schafft sollte es locker nehmen und sich in den Ferien in Spaziergängen überlegen, wie das geliebte Yoga in den Alltag integriert werden kann.

Der Krieger auf der Chinesischen Mauer

Krieger (Virabradasana) auf der Chinesischen Mauer

 

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Ode to Pranayama – Atemübungen

Pranayama, für mich die Essenz von Yoga. Nichts beruhigt und lenkt meine Achtsamkeit zu mir besser als der Atem. Alle Sportler werden da beipflichten, wie wichtig der Atem ist. Atem kann uns in schwierigen Situationen erden, befreien, beruhigen. Allein die Beobachtung des Atems ist eine Art Meditation. Wie vorgehen? Beginner: Im Bett am Abend den Atem beobachten, wie sich der Bauch hebt und senkt, wie die Luft unsere Lunge füllt und wieder sanft hinausfliesst. Dann gibt es verschiedene Atemübungen, der Feueratem, der ein schnelles auspressen des Atems durch das einziehen der Bauchdecke ist. Einatmen erfolgt dann automatisch. Ujayi, der Krieger Atem, der Atem wird geführt durch ein leichtes verengen im Hals, besser beim Rachen. So kann man das Ausatmen gleich langsam wie das Einatmen gestalten und erhält eine grosse Kraft. Für Entspannung: die Wechselatmung. Ein durch das linke Nasenloch, aus durch das rechte, ein wieder durch das rechte Nasenloch, aus durch das linke. Hierzu gibt es ganz viel Material auf Youtube. Diese Atemübungen wird anscheinend auch bei der Navy gelehrt. Für mich eine willkommene Yogaübung wenn jede andere körperliche Betätigung zuviel ist. Wenn der Brustkorb sich beengend anfühlt – oder einfach wenn ich den Kontakt zu mir selber verloren habe.

Wechselatmung

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Lust auf Yoga-Inspiration aus Kalifornien – Los Angeles?

Erich Schiffmann, Shiva Rea und viele Yoga Celebrities unterrichten im Exhale Venice Beach Studio in Los Angeles. Meine Freundin Maggie, Gott hab sie selig, hat mich dort zu einer Stunde eingeladen. Obwohl ich am Anfang gegen viele LA typische Aversionen kämpfen musste (100 Yogi-Schüler, Shiva Rea mit Lautsprecher auf einem Podest) war die Stunde ganz gut, jede Reihe war einem Yoga Teacher Training Student zugeteilt der fleissig korrigierte und unterstützte. Nun viele Meilen über den Atlantik vermisse ich die zuweilen sehr kreativen und nicht dogmatischen Ansätze aus LA. Nicht alles ist gut aber dort gleichen sind die Stunden meistens positiver gestaltet als bei uns, die Ernsthaftigkeit weicht eher einem spielerischen „yes, you can“ Ansatz.

Kürzlich habe ich auch einen Link mit Stunden aus dem Exhale Studio (www.yogavibes.com) gefunden. Es gibt ein paar gratis Videos drauf und ganz viele Stunden der Yoga Celebrities für 10 Dollar. Mit dem Wechselkurs ein fair deal :-)

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Das Recht auf Glück

Wurde anscheinend in die Brasilianische Verfassung genommen.

Was bedeutet Glück? Gemäss Wikipedia: Das Wort „Glück“ kommt von mittelniederdeutsch gelucke (ab 12. Jahrhundert) bzw. mittelhochdeutsch gelücke. Es bedeutete „Art, wie etwas endet/gut ausgeht“. Glück war demnach der günstige Ausgang eines Ereignisses. Voraussetzung für den „Beglückten“ waren weder ein bestimmtes Talent noch auch nur eigenes Zutun.

Das heisst Glück war früher entweder durch einen Schutzengel, Gott oder sonstigen Zufällen zu verdanken. Heutzutage sind wir anscheinend schlauer geworden – wir suchen nun unser Glück selber. Geht das? Etliche Bücher und Analysen verkaufen was für ein glückliches Leben notwendig ist. Erfolg, Beziehungen, Selbstverwirklichung. Je nach Menschen in einer unterschiedlichen Dosierung. Wir sind in unserer westlichen Welt also soweit gekommen das wir für diesen Mix selber sorgen können, die Medien unterstützen uns mit Hinweisen für die richtigen Entscheidungen.

Ist Glück so wichtig? Wir wissen, in Zeiten grossen Leids kamen die wunderbarsten Kunstwerke, Erfindungen, Literatur zu Tage. Dank Leid kommen wir scheinbar über unsere selbstgewählten Grenzen hinaus und können aussergewöhnliches schaffen. Dies ist wiederum kein Aufruf zu einer Leidenskultur. Aber was wenn wir die Suche nach dem Glück aufgeben? Was wenn das ganze Streben aufhört? Wenn wir uns einfach mit dem jetzigen Zustand zufrieden geben? Lethargie, Faulheit,,in unserer Gesellschaft extrem verpönnt. Klar, mit diesen Eigenschaften ist kein Wachstum, keine Verbesserung möglich. Nur ist das ganze etwas aus der Balance geraten, Glück hat heutzutage mit Leistung zu tun, mit einem Ziel, vielleicht ist dieses propagandierte Glück aber gleich weit entfernt wie das Paradies?

Brechen wir doch aus dieser Glücksdiktatur aus und schaffen auch im jetzig vermeintlichen leidvollen Zustand eine glückliche Zeit.

Viel Glück dabei – eure Vero

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Der Prozess des Wandels

Viele die mit Yoga anfangen befinden sich in einem Prozess des Wandels. Gescheiterte Beziehung, Stress im Job, Verluste…instinktiv suchen wir einen Weg diese intensiven Erfahrungen zu verarbeiten. Irgendwann wissen wir das Alkohol, Parties und sonstige Ablenkungen auch nicht wirklich nützen und beginnen mit dem Verarbeitungsprozess. Yoga kann dann helfen weil wir uns Zeit geben, uns selber spüren und auch unangenehme Emotionen die sich im Körper anstauen loslassen lernen. Daneben gibt es auch viel Lektüre zu diesem Thema – hier eine Zusammenfassung aus dem Kapitel Prozess des Wandels vom Buch Dalai Lama, „die Regeln des Glücks“, geschrieben von Howard C. Cutler.

Frage an den Dalai Lama:

Wir haben die Möglichkeit erörtert, Glück zu erlangen indem wir unsere negativen Verhaltensweisen und Denkgewohnheiten ablegen. Wie würden Sie vorgehen, um diese tatsächlich umzusetzen? Welches sind die konkreten Schritte?

Antwort:

Der erste Schritt besteht im Lernen, in der Ausbildung. Weiter sind Faktoren wie Überzeugung, Entschlossenheit, Handeln und Bemühungen wichtig. Der zweite Schritt ist also die Entwicklung von Überzeugung. Lernen und Ausbildung sind wichtig, weil sie uns helfen, unsere Überzeugung, dass wir uns ändern müssen, zu entwickeln. Die Überzeugung wandelt sich in der Zeit und wird zur Entschlossenheit, diese wiederum setzen wir in Handeln um. Der Schlüsselfaktor liegt dann am Gefühl der Dringlichkeit und Notwendigkeit.

Die Überzeugung also, das etwas dringlich ist, kann den Impuls zur Veränderung auslösen. Das Gefühl der Dringlichkeit kann durch das Bewusstsein der Existenz, der Vergänglichkeit und des Todes entstehen. Wir machen uns einfach bewusst, dass wir eines Tages nicht mehr da sein werden. Die Anerkennung der Vergänglichkeit und die Wertschätzung unseres Potenzials führen zu einem Gefühl der Dringlichkeit und lösen den Wandel aus.

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Mühe einzuschlafen?

Fast jeder kennt schlaflose Nächte. Endloses wälzen im Bett, aufstehen, Tee trinken, Glockenschläge. Oft wird man immer nervöser da man ja am nächsten Tag fit sein will und muss! Es gibt viele Tipps, Schafe zählen, Milch mit Honig…oder Einschlafrituale. Ich halte letztere für sehr wirksam, doch man kann es sich ja nicht immer so einrichten. Ich selber habe sehr gute Erfahrung gemacht mit Visualisierung. Fast jeder kennt the Secret oder andere Bücher in dennen angepriesen wird wie man seine Ziele erreicht. Immer kommt dabei die Visualisierung des Ziels vor. Nur nehmen wir uns ja nie Zeit dafür. Wann sitzen wir schon hin und malen unser Traumhaus, Traumferien oder Traumjob bis ins letzte Detail aus? Nutzen wir eine schlaflose Nacht dafür! Es funktioniert super, meistens sogar zu gut und bevor man überhaupt die Küche oder das Bad, die Berufskollegen oder sonst etwas ausdenkt ist man bereits in einem tiefen Schlaf. Da wünschen wir uns am Schluss sogar noch mehr Schlaflosigkeit :-)

Gute Nacht oder fröhliches Ausmalen deines Traumes!

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Smoothie time…..

Es wird immer wärmer,,,und wir verbringen unsere Abende lieber draussen oder im Balkon als vor dem Herd.

Perfektes Wetter für Smoothies – gesund, erfrischend und lecker.

Wie macht man einen guten Smoothie? Ist sicher Geschmackssache, hier meine Lieblingsrezepte (jeweils für 2 Gläser 2.5dl)

Berry

Zwei Handvoll gefrorene Heidelbeeren
Eine Banane (evtl. auch gefroren wenn du einen leistungsfähigen Mixer hast)
Ein Joghurtbecher nature
Supplements (ich nehme je ein Löffel Macha, Hanf-Samen Pulver, natürliche Proteinliferanten)
Ein Glas kaltes Wasser, Milch oder Mandelmilch

Green Pleasure

Zwei handvoll frischer Spinat
Eine Banane (evtl. auch gefroren wenn du einen leistungsfähigen Mixer hast)
Ein Joghurtbecher nature
Supplements (ich nehme je ein Löffel Macha, Hanf-Samen Pulver, natürliche Proteinliferanten)
Ein Glas kaltes Wasser, Milch oder Mandelmilch

usw. anstatt Banane kann man auch Mango oder sonst eine süsse Frucht nehmen.

Enjoy!

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Bikram Yoga

Ich habe soviel davon gehört. Es wird davon geredet wie vom Nacktwandern im Appenzell, eine skurile Yogaform.

Und irgendwann hat mich ein Freund überredet. Ein blutiger Yogaanfänger, aber durchtrainiert und somit ohne Skrupel sein Shirt in der Klasse auszuziehen. Ja, im Bikram Yoga sollte man am besten ein Sportbikini, Männer nur Shorts, tragen.

Die Bikram Yoga Schule in Zürich empfand ich als sehr herzlich. Die Leute sind nicht so ernst drauf wie im Ashtanga. Erwartungsvoll zog ich meinen knappen Zweiteiler an und betrat den Raum. Eine Affenhitze schlug mir entgegen. Das gleiche Gefühl wie beim betreten einer Sauna. Die Stunde sollte erst in 15 Minuten beginnen, ich entschied mich draussen zu warten. Nach 10 Minuten betrete ich wieder den Raum und lege mich zur Aklimatisierung hin. Der Schweiss rinnt mir bereits aus den Poren. Die Klasse fühlt sich. Fast 50% Männer. Wow. Die Lehrerin, eine amerikanisch-englisch sprechende Asiatin steigt auf einen kleinen Podest und fängt mit den Anweisungen an. Sie spricht die Neuen (mich) mit Namen an – sehr aufmunternt. Ansonsten sind die Anweisungen wie in einem Boot-Camp. Ich schwitze, halte jedoch gut durch. Die Übungen an sich sind gut durchdacht, jeweils mit einer Wiederholung. Auch scheint mir die Verletzungsgefahr sehr gering, einerseits durch eher einfache Übungen und anderseits durch den sehr stark aufgewärmten Körper. Wirklich Yoga mache ich für meine Definition nur als ich in einer gewährten Pause fühle wie mein Kreislauf kämpft, da kommen mir die tiefen entspannenden Atemübungen zugute und verhindern mit Sicherheit ein Hyperventilieren.

Am Schluss haben alle einen roten Kopf und sind Patschnass. Wir setzen uns noch hin und machen ohne Einleitung eine Runde Feueratmung – ich frage mich ob kühlende Atmung nicht angebrachter ist. Dannach huschen alle relativ schnell aus dem Raum, ein ruhiger Abschluss zur Kreislaufberuhigung wird kaum ausgeübt. Beim Duschen sind die Leute fröhlich – dannach schönes Nachschwitzen. Ein guter Workout.

Fazit: Bikram Yoga eignet sich für alle abenteuerlichen, körperkultigen Yogaeinsteiger – anstrengend, fordernd aber geringe Verletzungsgefahr und fast keine Übung scheitert an zu geringer Beweglichkeit – Yoga für Surferboys.

Was mich noch wunderte, es gab praktisch kein einziger Shaturanga (vom Brett in die Kobra) dh. die Oberarme werden nicht gross beansprucht.

Weitere Infos: http://www.bikramyoga.ch/

 

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Kitcharee – ayurvedisches Rezept zur Entschlackung

Dieses Gericht soll alles bieten was der Körper an Nährstoffen braucht. Anscheinend isst man dies bei Ayurveda Heilfasten über Wochen als einzige Speise. Dies sollte man nur unter Aufsicht einer Ayuverda Klinik / Arztes machen.  Ein Entschlackungstag mit Kitcharee/ Kichari tut sicher gut. Ich durfte es in Santa Barbara in der Lotus Schule probieren. Das Gericht sieht einfach wie ein gelber Brei aus, ist schmackhaft und etwas pampig. Etwas gutes für im Winter. Hier das tauglichste Rezept, welches ich gefunden habe. (Grundsätzlich gehört in das Gericht Reis, gelbe Linsen, Curcuma, Ingwer, etwas Gemüse und Ghee)

Reinigen und Entschlacken mit Reis-Dal-Suppen

Der klassische Ayurveda-Speiseplan zur Reinigung und Entlastung des Körpers besteht aus einer leichten Suppenernährung, in der Reis, Mungobohnen und leichte Gemüse wie Fenchel, Möhren, Pastinaken oder Kürbis als Heilkost zubereitet werden. Die sogenannten Kicharis stellen eines der wichtigsten Gerichte für eine sanfte Entschlackung im Ayurveda dar. Es gibt unzählige Rezepturen, welche den Darmbereich sanft reinigen und dem Organismus neue Lebensenergie schenken. Für einen klassischen Kichari werden – bis auf wenige Ausnahmen – immer Basmati-Reis und Mung-Dal (halbierte, geschälte Mungbohnen) verwendet; denn aus ayurvedischer Sicht entfalten nur diese Zutaten eine leichte und heilende Kraft, ohne die Doshas zu stören.

Einfache Reis-Dal-Suppe

Zutaten

  • 100g Basmati-Reis
  • 50 g gelbe Mungobohnen
  • 1 TL Ghee
  • 1 dünne Scheibe frischer Ingwer
  • 1 dünne Scheibe frischer Ingwer
  • 1/2 TL Cuminsamen
  • 1/2 TL Ajwain
  • 1/2 TL Garam masala
  • 1/2 TL Salz

Zubereitung

  1. Den Reis und die Mungo-Bohnen unter fließendem Wasser waschen.
  2. Ghee in einen Topf erhitzen, Gewürze hinzufügen und anrösten.
  3. Nun 600 ml Wasser aufgießen und zum Köcheln bringen.
  4. Die Reis-Dal-Mischung in das kochende Wasser geben, umrühren und im geschlossenen Kochtopf 40 Minuten sanft köcheln lassen.
  5. Das Salz zufügen und die Reis-Dal-Suppe gut umrühren. Nach Wunsch mit noch etwas mehr Cumin, Garam masala und frischem Koriander abschmecken.

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